Ich will Feuerwehrmann werden

„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?“ ( Vincent van Gogh) 

Blog Familie

 

Traumberuf Nummer eins von meiner Kindergartenfreundin und mir: Tierärztin. Der Traumberuf von Kind Nummer sechs im Moment noch: Feuerwehrmann. Aus dem Kindergarten kenne ich noch viele Astronauten, Polizisten, Präsidenten und natürlich ca. 2000 Prinzessinnen mit eigenem Schloß und ganz wichtig: Angestellten.

Wir alle kennen vermutlich noch unseren allerersten großen beruflichen Traum. Ob ich in die Abfallwirtschaft einsteigen möchte, weil ich es schön finde, wenn der Müllwagen die Tonnen hebt oder Busfahrer toll finde, weil die Busse gigantisch sind…alles ist perfekt und für die Kinder das Allergrößte.

Dann kommen die Erwachsenen und wissen alles besser…

 

Was ist da los?

Kinder möchten Helden sein. Irgendwann zwischen dem dritten und dem sechsten Lebensjahr kommen wichtige Entwicklungsschritte. Die Kleinen probieren sich aus, schlüpfen in unterschiedliche Rollen und entwickeln so auch ihre eigene Identität.

Sie begeben sich auf die Suche nach ihrem eigenen Potential, man wird mutiger, traut sich etwas zu und lernt auch, mit Missgeschicken umzugehen, denn niemand ist perfekt. Auch Superman hat seine Schwachstellen. Der Traumberuf, die Vorstellung später einmal alles werden zu können,  was man will… all das ist einfach großartig.

Was aber nun, wenn man den Traum blitzartig zerstört, indem man es vielleicht am Anfang noch witzig findet, wenn das Kind Astronaut werden will, später aber dann irgendwann einmal die Erwachsenenlogik einschaltet und sagt:“ Du, Astronaut schön und gut, aber weisst du überhaupt, was man da alles können muss? Es gibt auch andere schöne Dinge, fang doch mal kleiner an.“

Was ist zu tun?

 

Um das Kind positiv zu bestärken und ihm zu vermitteln, dass es im Leben alles erreichen kann, was es will, können folgende Punkte hilfreich sein:

  • Loben . Allerdings nicht planlos ins Blaue sondern konkret. „Du möchtest Feuerwehrmann werden? Ich finde es toll, dass du vor hast anderen zu helfen.“
  • Auf Gefühle achten. Man könnte fragen, warum das Kind unbedingt den einen oder anderen Beruf ergreifen will und wie es sich dabei fühlt.

Es geht darum, das Selbstwertgefühl von Kindern zu stärken und ihnen immer zu vermitteln, dass man an sie glaubt. Natürlich heißt das nicht, alles immer klasse zu finden oder niemals Kritik zu äußern, aber Dinge, die sich Kinder vornehmen, sollte man auf alle Fälle unterstützen. Das Ganze gilt auch für Jugendliche und wenn wir ehrlich sind auch für uns Erwachsene. Wer freut sich nicht darüber, ernst genommen zu werden?

Wenn man ein Ziel hat, kann man alles erreichen. Gerne stärke ich zusammen mit Ihnen das Selbstwertgefühl Ihres Kindes.

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