Kinderrezepte: Laber Rhabarber

„Rhabarber schmeckt großartig, wenn man anstatt Rhabarber einfach Äpfel nimmt“ ( Ich selbst) 

Blog Familie

 

Sind wir mal ehrlich, es gibt als Kind schöneres als den Rhabarberkuchen von Mutti. Mal abgesehen davon könnte mein armes Kind Nummer 6 auch keinen essen, weil wir wieder sehr viel Ei und Mehl darin hätten. Was aber hervorragend funktioniert ist ein glutunfreies Rhabarbertiramisu, welches wider Erwarten das Highlightdessert bei uns geworden ist . Meine baumgroße Rhabarberstaude im Garten erzählt hierbei eindrücklich, WIE sehr wir ihn lieben.

 

Warum eigentlich Rhabarber? 

 

Allem voran sei hier bemerkt, dass der Rhabarber fruchtig-säuerlich schmeckt, weshalb man ihn gern als Obst deklariert, allerdings zählt er zum Gemüse. Farbvariationen von grün zu rot sind zu sehen, je röter je milder. Ende März bis Ende Juni hat er Saison und lässt sich prima zu Saft, Kompott, Kuchen und sonstigem verarbeiten.

Nur warum sollte man ihn essen? Rhabarber hat einen hohen Kaliumanteil ( Säure/Basen regulierend, Blutdruckregulierend) und einen hohen Anteil an Antioxidantien, die wiederum unserem Immunsystem zu Gute kommen. Allerdings haben wir auch einen hohen Anteil an Oxalsäure, weshalb Kinder ihn tatsächlich nicht in Massen verzehren sollten. Wichtig ist, ihn sehr gut zu schälen ( Tschüß Oxalsäure) und ihn dann auch tatsächlich einzukochen. Prinzipiell gilt, ihn mindestens 30Sekunden im Wasser kochen zu lassen, da es bei Babys und Kleinkindern sonst auch gern mal zu Bauchschmerzen kommen kann. Bitte auch beachten, dass man mindestens 45 Minuten zwischen Essen und Zähneputzen verstreichen lässt, da die Säure den Zahnschmelz angreift. Jetzt aber

 

Zum Rezept: Rhabarbertiramisu

 

Wir brauchen 1 kg Rhabarber, 300ml Apfelsaft, eine Packung glutunfreier Löffelbiskuits, 500g Magerquark, 200g Sahne.

Rhabarber waschen, schälen und in Stückchen schneiden. Diese mit dem Apfelsaft in einem Topf kurz aufkochen und dann weiterköchelnd ein Mus entstehen lassen. Dies danach im Kühlschrank auskühlen lassen.

Magerquark und Sahne in einer Schüssel mischen. Jetzt Löffelbiskuits in eine geeignete Schale schichten, Mus darauf verteilen und mit der Quarkschicht abschließen.

Ich lasse das Ganze gern noch ein Weilchen stehen, damit sich die Kekse etwas vollsaugen können.

Die Sahne und den Quark kann man natürlich auch mit laktosefreien Produkten ersetzen und somit hat man dann für jede Unverträglichkeit eine leckere Alternative, die der ganzen Familie schmeckt.

Wir nehmen keine zusätzlichen Süßungsmittel, da die Löffelbiskuits ausreichend Zucker haben, dies ist aber Geschmacksache und kann natürlich nach Belieben variiert werden.

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