Zwerg Nase

„Düfte sind die Gefühle der Blumen“ ( Heinrich Heine)

 

Blog Familie

 

Eine der größten Überraschungen, die das Leben mit meinen sechs Kinder bereithielt, ereignete sich  als Kind Nummer 4  ca. vier Jahre alt war. „Mama, bitte kauf mir eine Seife!“

Was war denn da los? Entwickelte das Kind einen Waschzwang, wollte es wieder seltsame Experimente starten und kleine Seifenflocken abschneiden, damit Geschwisterkinder ausrutschten? Denn es ging auch nicht um Flüssigseife sondern um ein festes Stück. Im Laufe meiner Ausfragerei kam dann heraus, er war beim Einkauf mit Oma in einem Laden gewesen, der unter anderen Wohlgerüchen eben auch ganz viele Seifen im Programm hatte. Kind Nummer 4 liebte also Gerüche. Er wusste auch ganz genau, welche es sein sollten und entwickelte eine Supernase. Bis heute kann man sich darauf verlassen, dass er Gerüche blind erkennt und benennt.  Er liebt die kältere Jahreszeit, weil wir dann wieder vermehrt Duftöle benutzen, und uns auch sehr bewusst sind, über deren Wirkung.

 

Was ist da los? 

Düfte/Öle können verschiedene Effekte haben. Manche riechen fantastisch, andere mögen wir nicht so gern, viele nutzen sie aber auch mit dem Wissen um einen therapeutischen Effekt.

Die Anbieter solcher Öle können diese wie folgt deklarieren:

  • Arzneimittel
  • Kosmetikum
  • Lebensmittel
  • Bedarfsmittel

Als Bedarfsmittel zählen Dinge wie Duftlampenöle oder auch die sogenannten Duftbäumchen.

Als Kosmetikum kennen wir sie in diversen Cremes oder Ölen, als Lebensmittel zur Aromatisierung von eben diesen oder eben als Arzneimittel. Alle vier Gruppen müssen für den Verbraucher sichtbar zu erkennen sein. Sie entstehen meist durch Destillation. Es sind stark konzentrierte Auszüge aus unterschiedlichsten Pflanzenteilen, die am Ende hoch konzentriert sind und uns, wenn richtig angewendet, auch gut tun können. Düfte geben Geborgenheit. Ist ein Duft in uns verankert, weckt er Sehnsucht, Erinnerungen, Gefühle… und das ein Leben lang. Manche Kinder merken mit „ihrem“ Duft, sie sind nicht allein, ihr Duft begleitet sie und die schönen Gedanken die man damit verbindet, können jederzeit beim Riechen abgerufen werden.

 

Was ist zu tun ? 

 

Bei Kindern ( und auch bei uns )sollten wir  immer darauf achten, ein hochwertiges ätherisches Öl aus biologischem Anbau zu verwenden. Alle synthetischen Düfte können zu Reizungen und auch Allergien führen.

Falls Sie Aromaöle gerne selbst für sich oder Ihr Kind anwenden möchten, arbeiten Sie unbedingt NUR mit verdünnten Anwendungen  und suchen Sie nach Möglichkeit einen erfahrenen Aromatherapeuten auf,  denn man möchte ja etwas Gutes für alle bewirken. Die innerliche Einnahme,  über die zum Teil diskutiert wird, ist in Deutschland unüblich und ich rate auch dringend davon ab.

Kinder lieben Düfte. Gerüche sind sanfte Methoden, um bei der Stimmung und bei kleineren gesundheitlichen Beschwerden Akzente zu setzen.

Gerne können Sie und Ihr Kind sich dazu in meiner Praxis informieren.

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