Schlaflos in Seattle

„Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst.“ ( Friedrich Hebbel)

Blog Familie

 

 

Als Kind war es mir ein Graus: Pünktlich nach dem Sandmännchen musste ich ins Bett. Sämtliche wohl durchdachten Ausreden wie das letzte Glas Wasser vorm Schlafen oder der ach, so dringende Gang zur Toilette, zögerten das Unvermeidliche doch nur kurz hinaus.

Als Jugendliche halfen 4 strategisch günstig im Zimmer verteilte Wecker leider nicht über die Tatsache hinweg, dass selbst eine Bombe keinen Einfluss auf ein Erwachen meinerseits gehabt hätte.

 

Nichts aber auch rein gar nichts hatte mich allerdings auf ein Leben mit Kleinkindern vorbereitet. Ich bin mir, nebenbei bemerkt, auch ziemlich sicher, dass Schlafentzug die erfolgreichste Foltermethode aller Zeiten ist.

Natürlich ist es normal, in der Anfangszeit wenig Schlaf zu bekommen, was aber, wenn die Situation anhält? Das Kind findet nicht in den Schlaf, wacht ständig auf und man selbst findet nicht mehr zur Ruhe.

 

Was ist da los? 

Es gibt verschiedene Arten von Schlafstörungen bei Kindern. Wichtig ist es dabei, zu beachten: Körperliche und gravierende psychische Ursachen gehören vom Kinderarzt abgeklärt.

Es könnte an vergrößerten Rachenmandeln oder Polypen liegen, denn diese verengen die Atemwege. Ein zu kleiner Kiefer erschwert manches Mal das Luftholen. Die Folge davon kann die sogenannte obstruktive Schlafapnoe sein, die bei Kindern auch den erholsamen Schlaf verhindert.

Manchmal sorgen auch eine Allergie oder  Übergewicht  dafür, dass das Kind schnarcht und quasi immer kurz VOR dem Aufwachen  oder leider auch IM Wachzustand ist. Wieder müssen  Mama oder Papa Einschlafhilfe leisten.

Ein großer Einflussfaktor sind seelische Belastungen, wie:  Ärger oder Mobbing in der Schule, starke Ängste, Leistungsdruck… die Liste ist lang. Gerade abends, wenn man zur Ruhe kommen möchte, macht einem das Gehirn einen Strich durch die Rechnung und man wälzt schlechte Gedanken. Das kennt fast jeder Erwachsene und bei Kindern, die wenig Entspannungstechniken beherrschen, ist es natürlich umso schlimmer.

 

Was ist zu tun? 

 

Zuallererst versuchen Sie eine optimale Schlafumgebung für ihr Kind zu schaffen: Kein Handy oder Fernseher im Schlafzimmer, keine Festbeleuchtung, das Schlafzimmer sollte ruhig, lärmgeschützt, dunkel und angenehmerweise auch wohltemperiert sein. Die Empfehlung liegt hier bei 18 Grad, mir persönlich ist das allerdings zu kalt.

Schön wäre es, wenn das Kind sich im Laufe des Tages ausreichend an der frischen Luft bewegt, relativ regelmässig isst und das idealerweise auch noch ausgewogen.

Vorm Schlafengehen nicht mehr toben, ziehen Sie sich zurück, lesen Sie vor, streicheln Sie das Kind (wenn es das möchte) und gehen Sie altersentsprechend auch noch einmal seinen Tag durch.

Kleinen Kindern hilft bei großen Ängsten oft ein kleines Nachtlicht, die Zimmerbegehung mit Schranktürenverschluss und Monstersuche. Siehe Blogartikel “ Im Wald sind keine Räube“

Die Naturheilkunde hält auch hier wunderbare Möglichkeiten bereit. Gerne bin ich für Sie da, um gemeinsam mit Ihnen an diesen Problemen zu arbeiten.

 

 

 

 

 

 

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