Selbstständigkeit: Ich schaff das schon, ich schaff das schon, ich schaff das ganz alleine

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer der, der er schon ist“ ( Henry Ford) 

 

Blog Familie

 

 

Als ich klein war, wollte ich immer helfen. Meine Mutter, großartig wie Sie ist hatte aber meist schon alles erledigt oder eben nachgeputzt etc.. Irgendwann hab ich dann einfach nichts mehr gemacht, und stand wie der Ochs vorm Berg vor meinem eigenen Haushalt. Wie bedient man eine Waschmaschine, wie putzt man so, dass danach nicht doch noch 1000 Krümel herumliegen, wie organisiert man einen strukturierten Haushalt, kauft ein, kocht und putzt, so dass es in eine normale Woche passt ?

Meine Mutter wollte immer nur das Beste für mich und ich habe mich dabei ertappt, wie ich das Gleiche bei meinen Kindern mache. Ich lasse kurz machen und greife dann ein. Natürlich um Ihnen zu zeigen wie man es effektiver machen kann aber das Resultat ist leider ein anderes. Sie sind frustriert und machen nichts mehr.

 

Was ist da los ? 

 

 

Selbständigkeit kann ein Kind nur erlernen, wenn selbstständiges Handeln ermöglicht und gefördert wird.

Man kann selbst kleinen Kindern schon mini-Pflichten im Haushalt übertragen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Das Kind sollte dabei erkennen, wie es die Aufgabe erledigen kann, das heisst, man muss ihm den Weg aufzeigen wie es geht.

Das Ziel was dabei verfolgt wird ist klar: Das Kind soll Handlungen und Aufgaben planvoll, organisiert und sorgfältig ausführen, damit später alles einfacher wird, was man im Leben durchführen will. Eine Struktur, die man einmal mit Spass erlernt hat, wird man nicht mehr so schnell vergessen und es kann einem später sehr nützlich sein.

Wie immer gilt: Erwachsene sind Vorbilder

 

Was ist zu tun? 

 

Schon die Kleinsten können bei allen anfallenden Aufgaben mit dabei sein. Egal ob gekocht wird, Wäsche zusammengelegt oder geputzt, erzählen Sie, was Sie gerade machen und erklären Sie auch genau, was Sie gerade tun.

Sobald der kleine Mensch  aktiv wird darf er natürlich mit ran. Man kann Socken heraussuchen, die Gurkenstücke in den Salat werfen und super-nass den Boden mit einem Lappen wischen am besten nur mit Windel damit alle Sinne beteiligt sind.

Noch etwas später ist Socken-Memory hoch im Kurs und bis heute halten sich meine Einzelsocken in Grenzen, da jeder wild darauf war, alle Paare als Erster zu finden.

Nicht ganz so lustig fanden meine Kinder die „Kind-des-Monats“-Aktion, die ich aus Verzweiflung in der Pubertät entworfen hatte, den niemanden wollte im bereits erstellten Rahmen als Mitarbeiter des Monats hängen.

Das ist natürlich nicht ernsthaft in Erwägung gezogen worden, aber wenn Kinder von Anfang an erleben, dass Sie ein wichtiger, wertvoller und geschätzter Teil im System “ Familie“ sind, kann man die Selbstständigkeit wunderbar fördern.

Der Wert für das eigene spätere Leben ist unermesslich und man kann nicht früh genug damit beginnen.

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